"Unsere Meinung ist zumutbar" ist das gemeinsame Projekt der dreizehn Freien Radios in Österreich im Rahmen des EU Jahres 2010 zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung

Seit über 10 Jahren werden in den Freien Radios Hörfeatures, Livesendungen und Einzelbeiträge zu den Themenbereichen Armut, Armutsbekämpfung und Prekarisierung produziert. Ca. 3000 Menschen nutzen den offenen Zugang in den Freien Radios zur Aufklärung und Meinungsbildung - Menschen aus sozial benachteiligten Bevölkerungsgruppen, Menschen, die sich mit eben diesen Benachteiligungen befassen oder sich in sozialen Initiativen engagieren. Viele so entstehende Sendungen werden im Cultural Broadcasting Archiv, dem Sendungsarchiv der Freien Radios, gespeichert und können als Podcast nachgehört werden. Der individuelle Umgang bei der Archivierung erschwert bisher aber oft die einfache Nutzung für einen breiteren HörerInnenkreis.

Projektziele:

Schaffung eines einfachen zentralen Zugangs zum Nachhören der Sendungen für eine breitere Öffentlichkeit und die Verwendung im Rahmen des EU-Jahres 2010 und darüber hinaus.

Unterstützung für SendungsmacherInnen bei der Produktion neuer Beiträge, die die Ziele des EU-Jahres 2010 zum Inhalt haben.

Produktion einer 14-tägigen Sendereihe zu den Themen des EU-Jahres 2010 und Ausstrahlung bei allen 13 Freien Radios in ganz Österreich.

Sensibilisierung in den einzelnen Radios und Vernetzung der bereits mit sozialen Themen beschäftigten SendungsmacherInnen.

Erweiterte Information über die Freien Radios als mediale Foren der gesellschaftlichen Teilhabe für benachteiligte Gruppen - Vernetzung und Zusammenarbeit mit Organisationen, Schulen, Veranstaltern und Einzelpersonen.

Das Projekt „Unsere Meinung ist zumutbar", koordiniert vom Verband Freier Radios Österreich,  baut auf dem sozialen Potential der Freien Radios auf und ermöglicht seine konsequente Weiterentwicklung zur Stärkung des gesellschaftlichen Engagements von und für Personen aus marginalisierten und benachteiligten Gruppen.

 

Gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz

Mit finanzieller Unterstützung durch die Europäische Union
 
2010 Europäisches Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung